In Zürich warten Tausende darauf auf eine günstige Wohnungen. Einige Baugenossenschaften verzichten nun eine Warteliste zu führen. Der administrative Aufwand ist zu gross.

Wie der Tagesanzeiger berichtet, haben die Anfragen für Genossenschaftswohnungen stark zugenommen. ABZ-Präsident Peter Schmid hält gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet fest, dass vor allem die persönlichen Anfragen zugenommen haben. «Ich bekomme immer wieder Briefe, in denen die Leute ihre Notfälle schildern. Manchmal meldet sich auch ein Vater, der nach der Trennung von der Frau eine Wohnung in der Nähe der Kinder sucht und nichts findet. Es ist wirklich tragisch. Die Anfragen berühren einem sehr.»

Viele Genossenschaften müssen aufgrund des grossen administrativen Aufwandes auf Wartelisten verzichten. Um dieser Situation Herr zu werden, setzt Baugenossenschaft FGZ auf die Software „MiMo“ von eMonitor. So erwähnt Geschäftsleiter der FGZ Josef Köpfli gegenüber dem Tagesanzeiger: «Wir müssen bei unserem Auswahlverfahren für eine gute soziale Durchmischung sorgen und gewisse Kriterien müssen erfüllt sein. Das ist mit unserem System ohne grossen administrativen Aufwand möglich.»

Headerbild (CC BY 2.0): Xiaojun Deng