Unsere Applikation „MiMo“ in neuem Design: Die Magie der Crossfilter

Google Analytics ist unbrauchbar

Nein, natürlich nicht in Bezug auf Datenmenge, Datenauswertung, Design, Funktionen oder User-Experience. Bei diesen Themen ist GA erstklassig. Google Analytics (zumindest die kostenlose Version) ist unbrauchbar wenn man spezifische und konkrete Fragen beantworten möchte. Beispielsweise: Welche Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Einkommen, Region), habe ich mit meinem Facebook Post am 8.10.2016 erreicht.

Zwar kann man jede einzelne Variable – gefühlt – bis ins letzte Atom aufspalten, doch Kausalzusammenhänge bleiben dem Normal-User meist verborgen. Fragen lassen sich meist gar nicht beantworten oder man benötigt eine Weiterbildung im Fach “Google Analytics for Super-Nerds”.

Seit wenigen Jahren findet man im Netz JavaScript Bibliotheken zur Erforschung von komplexen Fragestellungen mit grossen Datenmengen – genannt Crossfilter. Diese Bibliotheken ermöglichen es Data Analysten, Business Analysten und auch dem Otto-Normal-Usern Antworten auf Fragen zu erhalten, die man früher nur mit viel Handarbeit beantworten konnte. Natürlich braucht es noch immer einen Programmierer der die Bibliothek implementiert, doch ist dies geschafft, eröffnet sich den Data Analysten eine neue Welt.

Der Bezahldienst Square nutzt beispielsweise diese Funktion zur einfachen Darstellung von Umsätzen und wie die Conversion zustande gekommen ist. Dies hilft Nutzern von Square Ihre Verkäufe besser zu analysieren.

Mit dem Redesign unserer Bewerbungsmanagement- und CRM-Software zur Wohnungsvergabe, haben wir neu die Crossfilter-Funktion für unsere Nutzer integriert. So lässt sich auf Knopfdruck eine vollständige Auswertung zu diversen Fragestellungen ermitteln. Beispielsweise: “Welche soziodemografischen Merkmalsträger haben sich auf die 3.5 Zimmer-Wohnung beworben?” oder “Auf welche Wohnung haben sich Familien mit zwei Kindern und einem Haushaltseinkommen von 90’000 CHF beworben”?

crossfilter

 

Unser CTO Marcel Wehrle hat zusammen mit seinem Team eine Leistung vollbracht, welche – meiner Meinung nach – die Lösung von Google Analytics in den Schatten stellt. Zumindest wenn es um die Beantwortung von komplexen Fragen mit grossen Datenmengen geht. Ich bin begeistert.


Nebst der upgedateten Monitoring Funktion wurde die gesamte Applikation einem Redesing unterzogen. Angelehnt an das bekannte Google’s Material Design wurde die User Experience – sowohl für den Bewirtschafter als auch für den End-User, verbessert.  Zudem kam eine Vielzahl von neuen Funktionen hinzu. Seit September nutzten sowohl das Wohnwerk Luzern als auch die ABZ die neue MiMo Applikation zur Erstvermietung ihrer Areale. Eine super Sache.

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