Venture Capital Investment in #PropTech ist voll im Trend

Gemäss einer Studie von CB Insights, sind die Venture Capital Investitionen in 2015 im PropTech Sektor regelrecht explodiert.

1.7 Milliarden Dollar: So viel wurde gemäss der Studie von CB Insights im Jahr 2015 an Beteiligungen in PropertyTechnologie Firmen investiert. Es scheint der neue „Cool Kid on the Block“ zu sein, denn die Wachstumsrate der VC Investitionen hat sich im Vergleich zum Vorjahr (2014) um 50% gesteigert. Der Trend wird wohl auch für das Jahr 2016 nicht abflachen und PropTech Firmen mangelt es nicht an VC Kapital. Die Chinesische Listing Plattform FangDD.com  konnte Investorengelder im Umfang des BIP eines kleinen Staates subsumieren und führt die Rangliste mit VC Kapital in der Höhe von 311 Millionen $ an.

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Image via CBInsights

Kein Wunder ist der PropTech-Bereich so gefragt. Die tiefen Zinsen haben zu regelrechten Baubooms geführt und die Immobilienpreise steigen und steigen, doch die Immobilienbranche hat sich nur langsam an neue Technologien heran gewagt. Noch immer wird der grösste Teil der Bewerbungen per Fax, Papierformularen oder telefonisch abgewickelt. Die Möglichkeiten im ImmobilienSektor liegen brach, ganz im Gegensatz zum übersättigten Technologie-Sektor.

Der Konsument verlangt schon längst nach einfachen, digitalen Lösungen zur Wohnungsbewerbung. Eine frustrierte Wohnungssuchende die nach 139-Anrufen bei der Liegenschaftsverwaltung der Stadt Zürich nicht zur Besichtigung eingeladen wurde bestätigte 20 Minuten: „«Ein bescheuertes System. Die Liegenschaftsverwaltung der Stadt soll besser ein Online-Formular einführen. Das ist zeitgemässer, würde gleiche Chancen für alle bedeuten und der administrative Aufwand wäre überschaubar – vieles kann man automatisieren.»

Die Stadt Zürich hat vor Kurzem ein Projekt vorgestellt, das den Online-Umzug ermöglicht. Das Applikation stösst auf reges Interesse, vereinfacht es sowohl den Umziehenden als auch der Stadt den Umzug und spart für alle sehr viel Zeit. Gemäss dem SRF Bericht: „Online dauert das An- und Abmelden einer ganzen Familie etwa eine Viertelstunde – tatsächlich ein grosser Zeitgewinn, denkt man an den Aufwand, den ein traditioneller Gang zu den Behörden verursacht: Extra freinehmen wegen der Schalteröffnungszeiten, mit bis zu zehn Dokumenten aufs Einwohnermeldeamt der Gemeinde pilgern und dort womöglich noch etliche Zeit anstehen. Tempi passati.“

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