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Christoph Craviolini – Mitgründer & Leiter Customer
Success Management und Datenvisualisierungen

Christoph Craviolini im Interview

Christoph alias «Stöff» ist 41 Jahre jung und wohnt und arbeitet in Zürich. Als einer der Mitgründer von emonitor ist er bereits seit der Geburt des Unternehmens mit an Bord. In seiner Freizeit macht er mit seiner Band die Bühnen der Schweiz unsicher, kocht gerne und ist leidenschaftlicher Ruderer.

Im Interview erzählt Christoph über sich und seinen Antrieb in der Immobilienbranche und für emonitor zu arbeiten.

emonitor team, 09. April 2020

Christoph, was gefällt dir an deinem Job als Leiter Success Management & Datenvisualisierungen bei emonitor? 

Mir gefällt besonders, bestehende Prozesse neu zu überdenken und Lösungen für Probleme aus der Praxis zu entwickeln. Eine Firma aufzubauen, mitzuprägen und zusammen mit meinem Team Schritt für Schritt weiter zu bringen. Das Gleiche gilt in hohem Masse auch für die Zusammenarbeit mit langjährigen Kunden.

Wie hat es dich in die Immobilienbranche verschlagen?

Ich habe einige Jahre an den Universitäten Zürich und Fribourg sowie auch am Wohnforum der ETH Zürich im Spannungsfeld von Stadtentwicklung, Wohnen und Wohnungsmarkt geforscht. Seitdem lässt mich das Thema «Wohnen» im weiteren Sinne nicht mehr los.

Mit unserer Software generieren wir hervorragende Nachfragedaten und können so unseren Beitrag zu Immobilienmarkt- und Wohnforschung leisten. Insofern schliesst sich hier für mich ein Kreis.

Was gefällt dir an der Branche?

Wohnen ist Grundbedürfnis und Distinktionsmerkmal zugleich. Der Immobilienmarkt prägt wegen seiner räumlichen und zeitlichen Immobilität den besiedelten Raum, aber auch die Art des Wohnens und Zusammenlebens auf lange Zeit hinaus.

 

«An der Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Raum & Ökonomie zu arbeiten macht für mich den Reiz der Immobilienwirtschaft aus

 

Wo siehst du die grössten Herausforderungen bezüglich Immobilienbranche & Digitalisierung?

Die fortschreitende Digitalisierung wird zu einer Neuverteilung der Budgets führen und gewisse Berufsbilder in der Immobilienbranche entscheidend verändern respektive neue schaffen. Ich sehe darin Herausforderung und Chance zugleich für Immobilienunternehmen aber auch für die am Prozess Beteiligten. Standardisierte, repetitive Tätigkeiten werden entfallen, innovationsgetriebene und auf Interaktion basierende hingegen an Bedeutung gewinnen.

 

Was sind deiner Meinung nach die grössten Mehrwerte, die die Software von emonitor ihren Kunden bietet?

Ich sehe drei primäre Mehrwerte:

  • Der offensichtlichste Mehrwert, der in der aktuellen Zeit von Covid19 nochmals an Relevanz gewinnt, ist die vollständige Digitalisierung des Vermietungsprozesses. Dies erlaubt einen Verzicht auf Papier, Besichtigungen per Videokonferenz sowie eine dezentrale, ortsunabhängige Bearbeitung der Bewerbungen.
  • Einen weiteren entscheidenden Mehrwert sehe ich in der Möglichkeit sich wieder auf die wirklich relevanten Aspekte der Wohnungsvermietung konzentrieren zu können: Den direkten Kontakt mit den Interessenten und die Auswahl der passenden Mietenden. Alles Übrige soll die Software erledigen.
  • Ein zentraler Gewinn sind die anfallenden Prozessdaten, die erstmals eine detaillierte Übersicht über den Vermietungsprozess erlauben: Sämtliche Beteiligte – vom Erstvermietungsteam, über die Geschäftsleitung bis zur Bauherrschaft – können sich jederzeit ein genaues Bild der aktuellen Lage verschaffen. Die Daten können zudem als Planungsgrundlage für zukünftige Projekte dienen und helfen die Bedürfnisse unterschiedlicher Nachfragesegmente besser zu verstehen.
emonitor stellt sich vor: Mika Miller

emonitor stellt sich vor: Mika Miller

Mika Miller, Projektleiterin bei emonitor erzählt über ihren Job bei emonitor, wie sie in die Immobilienbranche kam und was ihr besonders gefällt.

Neuer Beitrag im east#digital

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Das 2014 gegründete St.Galler Prop-Tech-Unternehmen emonitor AG zählt bereits viele grosse Wohnungsbestandhalter zu seinen Kunden.