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Use Case |

Allgemeine Baugenossenschaft Zürich

213 Wohnungen

Kleinbasel

Bezugsjahr: 2017

1.5 - 6.5 Zimmerwohnungen

Für Singles, Paare, Best-Agers & Familien

Use Case | Allgemeine Baugenossenschaft Zürich

ABZ


Herausforderung

Die Wohnungen der Allgemeine Baugenossenschaft Zürich ABZ erfreuen sich einer hohen Nachfrage. Auf extern ausgeschriebene Wohnungen gehen meist hunderte Bewerbungen ein. Diese Bewerbungsflut gilt es effizient und möglichst fair zu bewältigen. Gleichzeitig ziehen die Mieter*innen aufgrund von Belegungsrichtlinien und sich verändernden Haushaltsformen oft intern um. Die Umzugsgesuche müssen sowohl konform zu Statuten und Vermietungsrichtlinien als auch transparent behandelt werden.

Unsere Lösung

Die Vermietungslösung von emonitor reduzierte den Administrationsaufwand für die ABZ erheblich; sie bietet grösstmögliche Objektivität und Übersicht über die Bewerbungen. Die elektronischen Umzugsgesuche beschleunigen zudem die interne Vergabe der Wohnungen an bestehende Mieter*innen. Die ABZ ist von der Applikation überzeugt und nutzt diese deshalb auch für die Bewirtschaftung und Wiedervermietung ihrer Wohnungen – so zum Beispiel auch für die Vermietung und Bewirtschaftung der 213 Wohnungen der Entlisberg-Siedlung.

Über die Entlisberg-Siedlung

Der Ersatzneubau der ABZ-Siedlung am Entlisberg durch Meier Hug Architekten mit Schmid Landschaftsarchitekten wurde im Jahr 2018 fertiggestellt. In sechs Gebäuden mit einem lang gezogenen Hofraum dazwischen wird genossenschaftliches Leben zelebriert.

Inspiration für die Siedlung ist die Gartenstadt. Meier Hug Architekten brachten das Kunststück zustande, die Anzahl der Wohnungen im Vergleich zu früher markant zu erhöhen – von 135 auf 213 – und dennoch ausgedehnte Aussenräume ins Projekt zu integrieren. Das Freiraumkonzept von Schmid Landschafts­architekten bietet neben Spielplätzen, Wegen und Grün­anlagen auch brache Flächen, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen beispielsweise als Gemüsegärten genutzt werden können. Das Areal wirkt einladend, das Zusammenspiel der sechs schmalen Bauten mit dem Aussenraum und der Umgebung ist abwechslungsreich.

Die Neupositio­nierung der Häuser schafft einen kompakten städtischen Hofraum, der dennoch gegen aussen hin durchlässig ist. Mit ihren fünf Geschossen sind die Häuser relativ hoch für die Gegend. Um die Grösse etwas herunterzubrechen, griffen die Architekten zu einem optischen Trick und liessen die Fassade gegen oben dunkler werden. Der erdige Farbton wird durch die grobe Körnung des Putzes betont und spiegelt zudem den naturnahen Charakter des Quartiers wider. Die farbliche und haptische Gliederung der Fassade trägt wesentlich zum lebendigen Gesamtbild der Bauten bei.

Für die Wohnqualität spielen die grosszügigen, hofseitigen Balkontürme eine wichtige Rolle. Bewusst wollten die Architekten diese offen halten, denn das erlaubt einen schönen Weitblick auf die ganze Siedlung. Wer mehr Privatsphäre wünscht, kann die Balkone durch verschiebbare Verglasungen und dunkelrote Storen vor Einblicken und Wind schützen. Bei den meisten Wohnungen bilden Wohnzimmer, Küche und Balkon eine von der Stras­senfassade zur Hoffassade reichende Einheit. Strassenseitig sind die Balkone schmaler gestaltet.

Genossenschaftliches Zusammenleben

Im mittleren Baukörper befindet sich der Gemeinschaftsraum, den die Bewohner der Siedlung auch für Privatanlässe mieten können. Dass es genügend andere Räume gibt, die im Dienst der Gemeinschaft stehen, wie etwa die beiden siedlungseigenen städtischen Kinderhorte, ist als Pluspunkt zu werten. Im Zentrum des gesamten Projekts steht das Funktionieren des genossenschaftlichen Zusammenlebens, das Erfüllen von zeitgemässen ökologischen Anforderungen (die Neubauten sind im Minergie-P-Eco-Standard gebaut, jedoch nicht zertifiziert) sowie die hohe architektonische Qualität.

Im Hof fallen einige erratische Skulpturen auf, die in der Vegetation fast untergehen. Sie sind Teil eines Kunst-am-Bau-Projekts des Zürcher Künstlerduos Lutz & Guggis­berg. Die Installation «Umzug der Tiere und Möbel» umfasst rund 50 fabelartige Figuren (Mischwesen zwischen Tier und Möbel) aus gefärbtem Beton und Mörtel und lädt die Bewohnerinnen und Bewohner auf humorvolle Weise dazu ein, ihre Umgebung zu erkunden. Fazit: Der Neubau der Siedlung hat auf der ganzen Linie eine Steigerung der Lebens­qualität mit sich gebracht.

 

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